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[ » Themen »

Risikomanagement

]
Mittwoch, 16.05.2012
thema Vom Landwirt zum Risikomanager
Fachbeiträge Videos
Risikomanagement in der Landwirtschaft ist ein viel und heiß diskutiertes Thema. Kann man Risiken managen? Und was ist überhaupt ein Risiko? Jeder Landwirt, jeder Verbraucher, ja jeder Mensch hat ein anders Empfinden. Was der eine als Risiko einschätzt, ist für den anderen ganz normal. Fakt ist, dass sich die Rahmenbedingungen geändert haben und somit das unternehmerische Risiko steigt. Angefangen bei den Preisentwicklungen an den Märkten bis hin zum Wetter. Lesen Sie, mit welchen Instrumenten Sie Risiken kontrollieren und managen können.
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Risikomanagement | 12.01.2011 Redaktion DLZ

Milchmarkt: Stabilere Milchpreise möglich

Molkereien können ihre Erlöse über die neuen Terminkontrakte an den Börsen absichern. Das bringt auch Vorteile für die Landwirte. Prof. Dr. Holger D. Thiele (Fachhochschule Kiel, FB Agrarwirtschaft und ife Forschungszentrum Kiel) sowie Dr. Reimer Mohr (Hanse-Agro Unternehmensberatung GmbH, Hannover) erklären die Zusammenhänge. mehr
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Risikomanagement | 11.01.2011 Redaktion Neue Landwirtschaft

Risiken: Gefühle versus Tatsachen

Seit Jahren wächst die Skepsis in der Bevölkerung gegenüber der herkömmlich produzierenden Landwirtschaft. Angeheizt durch die Medien wird immer mehr an der Qualität von Nahrungsmitteln gezweifelt. In mehreren landwirtschaftlichen Bereichen – Gentechnik, Pflanzenschutz, Schadstoffe, große Tierbestände – steigt die Angst und erreicht teilweise hysterische Züge. Moderne Technologien anderer Branchen dagegen – Unterhaltungselektronik oder Kommunikation beispielsweise – werden manchmal geradezu euphorisch angenommen. Woran liegt das? Was ist gefühltes und was echtes Risiko? Dr. Rainer Kluge geht diesen Fragen in einem Kommentar auf den Grund. mehr
Risikomanagement Übersicht (13.01.2011)
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Risikomanagement | 12.01.2011 Redaktion Neue Landwirtschaft

Datenschutz und Datensicherheit: Vor dem Schaden klug

Computer und ihre Vernetzungsmöglichkeiten innerhalb des Betriebes sowie außerhalb zu Geschäftspartnern stellen technische Hilfsmittel dar, ohne die heute eine agrarische Primärproduktion nicht mehr denkbar ist. Mitte der 90er Jahre rief der „Computer auf dem Bauernhof“ an manchen Stellen nur ein mitleidiges Lächeln und Kommentare wie „Machen die Kühe jetzt auch... mehr
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Risikomanagement | 12.01.2011 Redaktion Neue Landwirtschaft

Versicherungen: Das Kreditrisiko reduzieren

Für landwirtschaftliche Betriebe mit Finanzierungsbedarf ist es von großer Bedeutung, das eigene Kreditrisiko positiv zu beeinflussen, um in den Verhandlungen mit der kreditgewährenden Bank angemessene Konditionen zu erzielen. Versicherungen sind Instrumente, die das Risiko des Agrarbetriebes reduzieren können und damit geeignet sind, auch die Einschätzung des Kreditrisikos durch die Bank positiv... mehr
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Risikomanagement | 12.01.2011 Redaktion Joule

Kapitaleinsatz: Unsicheres sicher machen

Durch die EEG-Novellierung im Jahr 2004 versprach sich die Erneuerbare-Energien-Branche einen „Biogasboom“. Dieser Aufschwung dauerte aber nur kurz. Ursache für die Stagnation waren hohe landwirtschaftliche Rohstoffpreise und die zunehmenden Preisschwankungen auf landwirtschaftlichen Teilmärkten. Diese beiden Aspekte üben heute noch einen stark hemmenden Einfluss auf die Investitionsbereitschaft in Biogasanlagen aus. Daneben... mehr
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Risikomanagement | 12.01.2011 Redaktion Neue Landwirtschaft

Tierproduktionsanlagen: Schotten dicht?

Ganz sicher ist man sich wohl nie. Ist die Wohnungstür abgeschlossen, das Wasser abgedreht, das Bügeleisen aus? So manchem haben Zweifel wie diese schon die schönste Urlaubsreise zernagt. Ob denn wohl bei der Rückkehr das Haus noch steht und die Stereoanlage an ihrem Platz ist? Und was ist mit dem... mehr
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Risikomanagement | 12.01.2011 Redaktion DLZ

Schweinehaltung: Vorausschauend agieren

Im Rahmen des Risikomanagements werden die Unwägbarkeiten identifiziert, bewertet und die Risiken nach Prioritäten eingeordnet. Danach werden Maßnahmen eingeführt, mit denen die Wahrscheinlichkeit und/oder der Einfluss von negativen Ereignissen minimiert, aufgezeichnet und kontrolliert werden sollen. In der Schweineproduktion resultieren Risiken aus vier Bereichen:   Krankheiten führen zu Tierverlusten, dem Rückgang von Exportmöglichkeiten... mehr
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Risikomanagement | 12.01.2011 Redaktion DLZ

Milchproduktion: Butter an die Börse?

In Getreidehandel und -verarbeitung gehört das Absichern von Weizen, Raps, Mais und Braugerste an den europäischen Börsen zum Risikomanagement. Auch viele Landwirte nutzen direkt oder indirekt die Börse. Dagegen sichern sie ihre Schweine, Ferkel und Kartoffeln an der Frankfurter Börse Eurex nur sehr zögerlich ab. Angesichts neuer Preisrisiken stellt... mehr
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Risikomanagement | 11.01.2011 Redaktion Neue Landwirtschaft

Vermarktung: Abwägen zwischen Preis und Risiko

Mit der Globalisierung und der Liberalisierung der Agrarmärkte sind in den letzten Jahren die Schwankungen der Erzeugerpreise für landwirtschaftliche Produkte gestiegen. So ist der Preis für Brotweizen in Nordwestdeutschland vom Höchstpreis, der im Frühjahr 2008 mit 285 €/t festgestellt wurde, bis zum Herbst 2009 um 58 % auf 120 €/t... mehr
Risikomanagement | 14.02.2011

Handelsblatt Jahrestagung: 'Risikomanagement wird Erfolgsfaktor'

Berlin - Andreas Schüren, Geschäftsführer RölfsPartner Management Consultants, rät Landwirten zum systematischen Risikomanagement. Denn bei genauer Erfassung von Transaktionen und Lagerbeständen können Mengen- bzw. Wertlimits festgelegt werden. mehr
Risikomanagement | 14.02.2011

DLG-Unternehmertage: Risikomanagement zieht in Schweineproduktion ein

Würzburg - Professionelles Risikomanagement und die richtige Investitionsstrategie sind die zentralen Erfolgsfaktoren in der Schweineproduktion, ergab die Diskussion im Arbeitskreis Schweine der diesjährigen DLG-Unternehmertage. mehr
Risikomanagement | 14.02.2011

Milchpreisverfall: Risikostrategie und Krisenplan erarbeiten

Berlin - Dr. Torsten Hemme vom International Farm Comparison Network (IFCN) berichtete von den weltweit dramatischen Auswirkungen des Milchpreisverfalls und rät den deutschen Milchbauern zu einer Risikostrategie und einem Krisenplan. mehr
Risikomanagement | 10.02.2011

Getreidemarkt: 'Deutsche Landwirte haben gute Exportchancen'

Berlin - "Der Ausfall Russlands hat zu starken Schwankungen an den Getreidemärkten geführt", erklärt Dr. Olaf Zinke, Internationale Märkte, AMI. Doch für deutsche Landwirte bestünden gute Chancen auf dem weltweiten Exportmarkt. Allerdings sollten Getreidebauern nicht nur auf Warenterminbörsen setzen, sondern ihr Risiko splitten. mehr
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Das Wichtigste zum Thema
zusammengefasst in einem Dokument:


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Quellen & Links
Neuer Praxisleitfaden "Risikomanagement in der Landwirtschaft" von der Rentenbank
Der Leitfaden stellt detailliert die Risiken für landwirtschaftliche Betriebe dar und zeigt zahlreiche Möglichkeiten der Absicherung auf. Mit dem von Prof. Ludwig Theuvsen (Georg-August-Universität Göttingen) und weiteren Autoren erstellten Leitfaden erhalten die Landwirte praxisnahe Informationen zu diesem für sie immer wichtiger werdenden Thema.
www.rentenbank.de
 
Brennpunkt Agrarpreise - Ursachen, Trends und Risikomanagement für die Praxis Hanisch, Markus (Hg.)
Preis: 22,90 €
ISBN/EAN: 9783867415927
Seitenzahl: 124
Erscheinungsjahr: 2010
 
Strategisches Management in der Landwirtschaft: Wettbewerbsfähigkeit - Risikomanagement - Neue Märkte Preis: 57, 00 € Christian Scharper: (Autor) Taschenbuch: 486 Seiten Verlag: Cuvillier, E; Auflage: 1., Aufl. (11. März 2010) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3869552816
 
Warenterminmärkte erfolgreich nutzen: Risikomanagement in der landwirtschaftlichen Praxis Sondereinband: 240 Seiten
Verlag: Dlg (Januar 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3769007573
Lexikon
Warenterminbörse
An einer Warenterminbörse werden Termingeschäfte über Einheiten von Naturprodukten abgeschlossen. Menge und Qualität dieser Produkte unterliegen einem einheitlichen Standard. Bei dem Handel an der WTB ist der jeweilige Vertragspartner unbekannt. Jeder Teilnehmer benötigt ein Konto sowie einen Broker, der die Geschäfte für den Kunden gegen eine Gebühr abwickelt. Der Broker benötigt eine Zulassung durch die WTB. Die Kosten für ein WTB-Geschäft liegen für den Landwirt bei einer Onlineabwicklung ohne persönliche Beratung i.d.R. bei etwa 0,15 €/t Weizen und bei einer Orderstellung per Telefon und vorheriger Beratung bei ca. 0,50 €/t Weizen. Der Landhandel ist in aller Regel nicht berechtigt, als Broker für den Landwirt aufzutreten. Findet dies trotzdem statt, liegen die Kosten meist weit über den gängigen Gebühren und der Handel agiert ohne rechtliche Grundlage. Der Landwirt muss bei der Eröffnung eines Kontos dem Broker gute wirtschaftliche Verhältnisse vorweisen und den Börsenbedingungen zustimmen. Die Anfangseinzahlung darf dabei bei den meisten Brokern nicht unter 10.000 € liegen.
 
Kassamarktkontrakt
Der Kassamarktkontrakt ist ein bilateraler Vertrag, bei dem Menge, Zu- und Abschläge bei Abweichungen von der Standardproduktqualität, Lieferzeitpunkt und Zahlungsziel kurzfristig vereinbart werden.
 
Forwardkontrakt
Der Forwardkontrakt stellt ein bilaterales Geschäft zwischen Landwirt und Landhändler dar, bei dem die Qualitätsparameter, Preis- und Lieferdetails individuell abgestimmt werden können. Meistens wird der Kontrakt drei bis sechs Monate vor der Ernte geschlossen. Das Risiko dieser Kontraktart liegt vor allem in der Liefermenge und der Einhaltung der Qualitätsparameter.
 
Matif
Die europäische Euronext in Paris (Marche de Terme Internationel de France) =Matif ist die repräsentativste WTB für den deutschen Mahlweizenmarkt. Zum einen besitzt sie die notwendige Liquidität, um ständig handeln zu können. Zum anderen spiegelt sie durch ihren Hafenanschluss in Rouen die europäische Exportsituation am Besten wider.
 
Clearingbank
Die Clearingbank ist für die Sicherheit beim Handel an der WTB verantwortlich. Zur Sicherung des Ausfallrisikos müssen beide Vertragsparteien, der Käufer und der Verkäufer eines Terminkontrakts, bei Geschäftsabschluss eine Sicherheitszahlung (Initialmargin) bei der Clearingbank hinterlegen. Außerdem muss bei einem ungünstigen Preisverlauf (aus Sicht des Landwirts ein Preisanstieg an der WTB) eine Nachschussgebühr (Margin-Call) geleistet werden. Bei einer günstigen Preisentwicklung (für den Landwirt ein Preisverfall an der WTB) erfolgt eine Gutschrift. Für den Kauf bzw. Verkauf eines Futureskontrakts wird für Mahlweizen eine Initialmargin von 450 € pro Kontrakt bzw. 9 €/t fällig. Beispielsweise lag am 26.10. 09 der Mahlweizenfuturespreis für November 2009 bei 129,0 €/t, sodass die Initialmargin 6,98 % des Warenwerts betrug. In einem extremen Jahr wie 2008 kann bei wöchentlichen Preisschwankungen von –38,5 €/t (–14,15 %) bis +22,8 €/t (+9,02 %) kurzfristig ein erheblicher Kapitalbedarf entstehen, der die Höhe der Initialmargin überschreiten kann. Eine ausbleibende Nachschusszahlung wird innerhalb eines Tages mit der Glattstellung der entsprechenden Kontraktmenge durch die Clearingbank bestraft. In der Praxis wird deshalb Landwirten beim Handel an der WTB geraten, ihr Garantiekonto nicht über 50 % durch Initialmargins auszulasten, sodass genügend Kapital für Verluste von 8 bis 14 % zur Verfügung steht. Beabsichtigt ein Landwirt also beispielsweise eine Weizenmenge von 2.000 t abzusichern, sollte er ca. 36.000 € an Liquiditätsreserven einplanen.
 
Prämienkontrakte
Prämienkontrakte für Getreide stellen ein relativ neues Angebot dar. Sie verbinden direkt den Kurs der WTB mit dem regionalen Erzeugerpreis, indem die Differenz der beiden Preise festgeschrieben wird. Der finale Preis wird zu einem meist vom Landwirt bestimmten Zeitpunkt von dem Schlusskurs eines Futureskontrakts abgeleitet, das heißt, der für den Landwirt relevante Preis ergibt sich aus dem Futurespreis abzüglich der ausgehandelten Basis. Es sind zwei Ausgestaltungsformen für Prämienkontrakte zu unterscheiden, nämlich Prämienkontrakte mit festgelegter Laufzeit und Poolvermarktung mit fester Basis und Laufzeit.
 
Poolvermarktung
Auch bei der Poolvermarktung mit fester Basis und Laufzeit handeln Landwirt und Landhändler die Basis aus. Allerdings muss der Landwirt anschließend in bestimmten Zeiträumen Teilmengen liefern bzw. abgeben. Er erhält dann den durchschnittlichen Futuressettlementpreis der entsprechenden Periode abzüglich der Basis. Der Landwirt verpflichtet sich über die gesamte Dauer – bspw. von September bis April – an der Vermarktung teilzunehmen und erhält den Durchschnittspreis für diesen Zeitraum.
Quelle: Neue Landwirtschaft
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